- 25.09.2025 - 08:00 

Fall Transfer Pricing Plattform

Im vorliegenden Fall befasste sich das Oberste Gericht von Spanien mit der Frage, ob eine asymmetrische Behandlung von Soll- und Habenpositionen innerhalb eines Zero-Balancing Cash-Pools zulässig ist und ob für die Bemessung der fremdvergleichskonformen Zinsen das Konzernrating oder das individuelle Rating der jeweiligen Cash-Pool Mitglieder massegebend ist. Zudem war strittig, wie die Cash-Pool Leaderin zu entschädigen ist.

Kernaussagen:

  • Der Cash-Pool Leader übt keine bankähnliche Tätigkeit aus, welche eine unterschiedliche Behandlung von Soll- und Habenpositionen beim Zero-Balancing Cash-Pool zulassen würde. In beiden Fällen handelt es sich um kurzfristige Darlehen zwischen Konzerngesellschaften.
  • Angesichts der kollektiven Risiko- und Vorteilsverteilung im Konzern ist das Konzernrating – und nicht das Stand-Alone-Rating der jeweiligen Konzerngesellschaft – massgebend.
  • Bei Cash-Pool Leadern mit eingeschränktem F&R-Profil handelt es sich um Low-Value Service Provider, die mittels Service Fee zu entschädigen sind.

Weitere Fälle lesen Sie auf unserer TP-Plattform: Transfer Pricing Plattform – ILE-HSG Institut für Law and Economics | Universität St. Gallen

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